Der Garten bleibt beim Krapp

Ein großer Garten und Hof laden zu Projekten, Müßiggang und Besinnung ein.

Insgesamt präsentiert sich das Grundstück als Komplex seiner Veränderungen und Hinzufügungen aus den Epochen, die es in der Zeit seines Bestehens durchlebt hat. Diese Vielschichtigkeit spiegelt die Veränderungen des Geschmackes der Zeit wider und dokumentiert die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten der jeweiligen Epoche.

Beim Umbau 1927/1928 wurde das rundbogige Durchfahrtportal entfernt, der trapezartige Schlußstein im Garten verwahrt (Quelle: Bellmann, Die Denkmale der Lutherstadt Wittenberg, Weimar 1979)

Der Reiz liegt gerade in der Erlebbarkeit und plakativen Sichtbarkeit der Additionen der einzelnen Epochen.

Im Sinne des heutigen Denkmalbegriffes liegt der Wert nicht in der Stileinheit, das Bewahren und Zeigen der Veränderungen aller Zeitschichten kann erst die ganze Geschichte des Gebäudes deutlich machen!

Der Garten der Jüdenstraße 5