Was halt sonst noch so ist und war. Ständig ist was. Egal ist 88

Umweltministerin Claudia Dalbert, Katrin Göring-Eckart und Steffi Lemke zu Besuch in der KulturBotschaft

 In Planung: Kabbala-Workshop / Kalligraphie mit Rom Brener / Kabbala Centre Israel

 

 

Diplomatie Zwischen Lutherbotschafterin und KulturBotschafter


Bei einemGespräch in diplomatischer Athmosphäre im Haus der EKD am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte lud "LutherBotschafterin" Margot Kässmann  "KulturBotschafter" Tim Schaffrick ein, bei der "Weltausstellung der Reformation",  die anläßlich des Reformationsjubiläums 2017 in Wittenberg statt findet und von Frau Kässmann kuratiert wird, mitzuwirken. Die geplanten Projekte der KulturBotschaft / Zukunft aus Wittenberg, Tor zur Vergangheit sowie das Kuratoriumsprojekt "White Mountain - 500 Persönlichkeiten für Wittenberg" http://kulturbotschaft.info/die-plattform wurden dabei angesprochen.

Vgl. u.a.:

 http://www.theamoproject.org/

http://www.glaspalaeste.org/wittenberg_palast/

 

Was dabei rauskam...

"We agree to disagree" kann man vielleicht artikulieren. Frau Kässmann bezeichnete das "Asisi-Panorama" als "Herzstück der Weltausstellung, der KulturBotschafter meint, diese Ausstellung hat kein Herz. (Hirn leider auch nicht)

Der Marketingchef von r2017 meint: "Marketing IST Inhalt"...

T.Schaffrick und M.Kässmann (Foto: S.Borth)


 


 

"Bauen mit Bestand"

Präsentationen für den Umbau der KulturBotschaft

der StudentInnen der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Fachbereich IV, Lehrstuhl Prof.Dipl.-Ing. Petra Kahlfeldt im Alten Rathaus in Wittenberg.

Vorgestellt wurden vier Gebäudeentwürfe zur Requalifizierung eines innerstädtischen Gebäudes von Mareike Zeyn und Nadine Franzke,Fatma Cumur und Thomas Schreck,Thorsten Thews und Manh Trung Doan sowie Steven Born.
+

 


 

blog www.zukunftwb.tumblr.com

Dr Karamba Diaby  sprach im "Salon Zukunft" im Rahmen des Projekts der KulturBotschaft "Zukunft aus Wittenberg" mit Matthias Wulst, Tim Schaffrick und Dr. Reinhild Hugenroth über Willkommenskultur und bezog sich auf die Symbolik des im 18. Jahrhundert  in Halle und in Wittenberg lehrenden Professor Anton Wilhelm Amo, geboren an der Goldküste, der als Sklave nach Deutschland kam, (- an den Herzog von Wolfenbüttel verschenkt wurde!) und dann als  erster Mensch afrikanischer Herkunft überhaupt, in Europa studieren durfte,  promovieren durfte, und dann sogar Dozent wurde und  in Wittenberg sehr viel Ehren bekam, zu einer Zeit,  als in Afrika die Sklaverei noch weit verbreitet war. In einem aufklärerischen Umfeld, mit Leibniz und Francke, wo es Menschen gab, die auch aufgeschlossener waren, konnte sich Amo als Geisteswissenschaftler  Respekt verschaffen.

Dr Karamba Diaby:

Es ist wichtig, dass wir das auch der heutigen Generation sagen,  -auch an den Unis, sollte man das immer wieder sagen: Bereits im 18. Jahrhundert gab es hier einen Professor, der in Afrika geboren ist.

Es geht dabei auch um die Symbolik. Jemand der in der damaligen Zeit gekämpft hat und in der damaligen Zeit gezeigt hat: Unabhängig von der Herkunft und der Hautfarbe können Menschen Klugheit besitzen,. Und Amo war sehr schlau und begabt.

Und dass es Personen gibt, die Farbe bekennen und sagen, dieses Kind darf hier studieren, der darf nach Halle,  das hat mit Hautfarbe und Herkunft Nichts zu tun - solche Leute brauchen wir auch heute. Das ist die Symbolik, die ich mit Amo verbinde und mit den Leuten, die ihn damals unterstützt haben.

 

Soziale Veränderungen und öffentlicher Raum

 

Der Neubau am Wittenberger Melanchthonhaus hat eine große öffentliche Debatte über die Ästhetik von Architektur und deren Bedeutung im Zusammenspiel mit der Welterbestadt Wittenberg ausgelöst. In der Diskussion wurden ästhetische und partizipatorische Aspekte angeführt und Themen wie Gestaltung, Entscheidungsfindung und Musealisierung der Altstadt angesprochen. Die kontroverse Diskussion belegt, wie komplex die Frage nach der Gestaltung der „Lutherstadt“ ist. Zugleich spiegelt das emotionale Engagement der Bürger den Bedarf an einer offenen Auseinandersetzung wider.

Die KulturBotschaft knüpft an diese Debatte an und fragt, welchen Einfluss die Gestaltung des öffentlichen Raumes auf die Bürgerinnen und Bürger hat. Welche Möglichkeiten der Partizipation sind möglich und wer spricht aus welcher Position über Gestaltung des städtischen Raumes?

Der Veranstaltungsort in der Jüdenstraße ist selbst von einer Umgestaltung betroffen: Ein bestehender Raum wird als Treffpunkt und zur Vernetzung der an Architektur und Kultur interessierten Menschen mitten in der Altstadt etabliert.

Die Fassade der KulturBotschaft kann als Beispiel der untersuchten Themen begriffen werden: 

Ideenwettbewerb  „Wie viel Mitbestimmung verträgt diese Stadt?“  Aufruf zur Mitgestaltung der Fassade der KulturBotschaft /. - Post an: info@kulturbotschaft.info

https://www.facebook.com/KulturBotschaft

 

 

 

 Kleinstadtkarussell

Die KulturBotschaft möchte die ehemalige Buchhandlung Max Senf wieder mit kulturellem Leben füllen und die Stiftung KulturBotschaft als Raum des Austauschs und der künstlerischen Auseinandersetzung in der Bevölkerung etablieren.

  

Synagoge Groebzig

Nina Sahm erhält ein von der KulturBotschaft beantragtes, von der  Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und der Kloster Bergeschen Stiftung vergebenes Arbeitsstipendium für einen Monat / Mai / Juni 2014

"Sahms Prosa-Blog"

MAI 2014: Nina Sahm, Arbeitsstipendium

Nina Sahm, Autorin

Besucher aus Wittenberg und Gäste aus ganz unterschiedlichen Disziplinen sind eingeladen, ihre Werke auszustellen, zu diskutieren, sich zu streiten und ihre Positionen zu überprüfen. Sie alle gestalten die inhaltliche Ausrichtung der KulturBotschaft mit. Schwerpunkte sind Partizipation, Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte, unsichere Lebensverhältnisse und ihre Auswirkungen auf die Zukunft und die Wahrnehmung der Region.