Afrokultur / Europas Ränder – Europas Mitte: Eine Reise in die Welt des polnischen Judentums.

 Auf den Spuren des Jüdischen...

Im Moishe Mendelssohn-Haus in Dessau...

 

 

Themenreihe "auf den Spuren des Jüdischen" in der Kulturbotschaft:

AM 1.Juli: Oded Korach, Israel/Berlin  “THE COMMON G_D”, Videoprojekt

Am 15. Juli: Dr. Lothar Quinkenstein, Berlin  “PeriGraphien”, Buchvorstellung

Am 21.Juli: Yair Dalal, Israel  “Zaman El Salam” – Time for Peace, Konzert

Bei allen Veranstaltungen freier Eintritt .

Samstag, 1. Juli, 20 Uhr KulturBotschaft, Jüdenstr.5, Wittenberg

THE COMMON G_D

Ein Videoprojekt von Oded Korach, Berlin/Israel in Anwesenheit des Künstlers.

In diesem Projekt werden u.A. auch die sozialen Gesetze von Torah und Koran in

Vergleich gesetzt. Differenzierte Betrachtung von Islam und Judentum im Alltagsleben,

absolut sehenswert.

http://thecommongod.com/de/ueber/

DIE AUSSTELLUNG / VIDEOINSTALLATION PLUS TEXTE KANN NOCH BIS 4. NOVEMBER PER KOPFHÖRER / SCREENING IN DER KULTURBOTSCHAFT BEI FREIEM EINTRITT BESICHTIGT WERDEN.

 



Samstag,15.Juli, 17 U

Yair Dalal

 

Am 21. Juli spielte Yair Dalal im Garten der KulturBotschaft ein beeindruckendes und bezauberndes Konzert.

 

 Yair Dalal wurde 1955 geboren. Er ist Komponist, Sänger und spielt Oud sowie Geige. Seine Arbeiten spiegeln sein musikalisches Talent und sein Engagement für den Frieden wieder. Seine irakisch-­jüdischen Wuzeln prägen seine Werke. In Anerkennung seines Beitrags zur israelischen Musik gewann er mehrere Preise. Unter anderem wurde er als bester Musiker des Mittleren Ostens für den BBC World Music Award nominiert.

 

Natasha A. Kelly am 5. August in der KulturBotschaft

 

Natasha A. Kelly ist promovierte Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin mit den Forschungsschwerpunkten (Post-)Kolonialismus und Feminismus. Die in London geborene und in Deutschland sozialisierte Panafrikanistin versteht sich selbst als „akademische Aktivistin“, die stets versucht Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Die Autorin und Dozentin hat an zahlreichen privaten und staatlichen Einrichtungen in Deutschland und Österreich gelehrt und referiert und ist seit vielen Jahren in der Schwarzen deutschen Community engagiert.

 

 Genius Loci:

Lothar Quinkenstein

 VORTRAG AM 15.JULI, 17:00 Uhr in der KulturBotschaft

Wer die Worte „Judentum“ und „Polen“ hört, denkt vermutlich als erstes an den von den Nationalsozialisten maßgeblich auf polnischem Boden begangenen Holocaust. Die Inhalte der zerstörten Kultur aber, die gerade in Polen ihre größte Blüte erlebte, sind zumeist kaum bekannt. „Ich fragte mich und fragte andere: Wo gibt es Juden? Man sagte mir: in Polen.“ Mit diesen Worten erinnerte sich Alfred Döblin rückblickend an die Motivation seiner Reise in Polen, die er wenig Jahre nach dem Ersten Weltkrieg unternahm. Dr. Lothar Quinkenstein, Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Polnischen, nimmt sich die Worte Döblins als Wegweiser für eine heutige Reise in eine der faszinierendsten Landschaften europäischer Kultur... Die Themen und Aspekte, die in seinem Vortrag zur Sprache komme, dürfen es bestätigen: „In den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts waren die Juden die einzigen Europäer in ganz Europa“ (Amos Oz).

 

Dr. Lothar Quinkenstein ist Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Polnischen. Seit 2012 Dozierender im Studiengang Interkulturelle Germanistik am Collegium Polonicum an der Viadrina Universität in Frankfurt (Oder). Zuletzt von ihm erschienen: „Erinnerung an Klara Blum. Essays und Kritiken aus der Mitte Europas“ (Röhrig Universitätsverlag, 2015), die Übersetzungen von Henryk Grynbergs Erzählband „Der Sieg“ (Hentrich&Hentrich, 2016) und des Essaybands „Unkünstlerische Wahrheit“ (Hentrich&Hentrich, 2014), sowie die Übersetzungen von Brygida Helbigs „Engel und Schweine“ (Freiraum Verlag, 2016) und Ludwik Herings „Spuren. Drei Erzählungen“ (Edition Fototapeta, 2016)

Vita

 Link zur deutsch-polnischen Buchhandlung Buchbund in Berlin-Neukölln

 http://buchbund.de/hering-quinkenstein-spuren/

Link zur Geschichte des Ostjudentums