Dialog der Weltanschauungen. Respekt und Austausch

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden."

(Art. 3 Abs. 3 GG)

"Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich."
(Art. 4 Abs. 1 GG)

Der Begriff der "Weltanschauung" hat seinen Ursprung bei Kant, in der Romantik wird er durch die Philosophen Schelling und Novalis populär. Als Germanismus geht er in viele andere Sprachen ein. Durch die nationalsozialistische Verwendung als Gegenbegriff zur Ideologie wird er für den wissenschaftlichen Sprachgebrauch nachhaltig diskreditiert. Heute taucht die „Weltanschauung“ in Diskussionen über die Suche nach Spiritualität und postmoderne Beliebigkeit auf, wenn es um das Bedürfnis einer sinnvollen Lebensgestaltung geht. Die KulturBotschaft möchte dem Begriff auf die Spur kommen und ihn im Sinne des Grundgesetzes verstanden wissen

 

-Toleranz statt Firlefanz-