Dialog der Weltanschauungen. Respekt und Austausch

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden."

(Art. 3 Abs. 3 GG)

"Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich."
(Art. 4 Abs. 1 GG)

Der Begriff der "Weltanschauung" hat seinen Ursprung bei Kant, in der Romantik wird er durch die Philosophen Schelling und Novalis populär. Als Germanismus geht er in viele andere Sprachen ein. Durch die nationalsozialistische Verwendung als Gegenbegriff zur Ideologie wird er für den wissenschaftlichen Sprachgebrauch nachhaltig diskreditiert. Heute taucht die „Weltanschauung“ in Diskussionen über die Suche nach Spiritualität und postmoderne Beliebigkeit auf, wenn es um das Bedürfnis einer sinnvollen Lebensgestaltung geht. Die KulturBotschaft möchte dem Begriff auf die Spur kommen und ihn im Sinne des Grundgesetzes verstanden wissen

 

-Toleranz statt Firlefanz-

Wo stehe ich und wie sehr empfinde ich mich selbst als Mittelpunkt des Universums?

Wie sehr verlange ich danach, dem anderen meinen Standpunkt aufzudrängen bzw. den dadurch „eingefärbten“ Dialog als den einzig wahren vorauszusetzen?

Und denjenigen/ diejenige der/ die sich daran nicht beteiligen will - oder kann? - als  so fremd wahrzunehmen, dass er / sie kein Freund/ keine Freundin mehr sein kann?

Und im - häufig - schlimmsten Fall  dadurch der Weg zur Feindschaft geebnet wird? Wann arbeite ich selbst mit fake news? Wie populistisch bin ich / die "Lügenpresse" / die anderen ...?

Wie egozentrisch, nationalistisch, rassistisch, sexistisch sind wir?

 Es sind ja nicht wirklich die Weltanschauungen selbst, die einen Dialog miteinander eingehen...